Bremen, 15.04.2026. Die DMK Group blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück. Nach einem starken Jahr 2024 hat Deutschlands größte Molkereigenossenschaft ihren Kurs konsequent fortgeführt und ihre Leistungsfähigkeit erneut unter Beweis gestellt. Das Unternehmen zeigte sich bei allen wichtigen Kennzahlen stark und auf Wettbewerbsniveau. Ein Auszahlungspreis auf Top-Niveau im Branchenvergleich, sowie neu hinzugewonnene Genossenschaftsmitglieder belegen den erfolgreichen Weg.
2025: Gemeinsam viel erreicht
Das Geschäftsjahr 2025 war geprägt von zukunftsweisenden Entscheidungen, ehrgeizigen Zielen und einem starken Miteinander. Neben dem Bau des neuen Naturkäselagers in Hoogeveen hat DMK maßgeblich in den Ausbau seiner Kapazitäten an den Standorten Edewecht und Altentreptow investiert - zentralen Schritte zur weiteren Stärkung von Wertschöpfung, internationaler Wettbewerbsfähigkeit sowie Versorgungssicherheit. Parallel dazu hat DMK seine Klimaziele deutlich geschärft, um die Transformation der Milchwirtschaft auch hier aktiv voranzubringen: So sollen die Scope 3 Emissionen bis 2030 um 25 % sinken, die FLAG-Emissionen um 30,3 % und die Scope1 und 2 Emissionen um insgesamt 42 %. Auch hat das Unternehmen im Jahr 2025 eine spürbar wachsende Zahl an Landwirten für sich gewinnen können – ein deutliches Zeichen dafür, dass DMK ein attraktiver und verlässlicher Partner ist. 2025 war dabei auch ein Jahr, in dem DMK klar Haltung gezeigt hat: Dem öffentlichen Diskurs rund um die MILRAM Käseverpackungen begegnete das Unternehmen mit klaren Werten, Transparenz sowie Konsequenz und ging gestärkt daraus hervor.
Auszahlung auf Wettbewerbsniveau
Bei der Auszahlungsleistung, als wichtigstem Ziel der genossenschaftlich organisierten DMK, zählt das Unternehmen trotz eines bewegten Marktumfelds im Wettbewerbsvergleich 2025 zu den Spitzenauszahlern und realisierte für die genossenschaftlichen Landwirte der DMK eG einen durchschnittlichen Auszahlungspreis inklusive Zuschläge von 51,4Cent/ kg (47,31 Cent/kg).
Sowohl Eigenkapitalquote (37,9%; VJ 35,4%) als auch Nettoergebnis (24,0 Mio. Euro; VJ 24,6 Mio. Euro) liegen 2025 über den Planwerten. Der Umsatz von Deutschlands größter Molkereigenossenschaft stieg auf 5,3 Mrd. Euro (VJ 5,1 Mrd. Euro).
„Unsere starke Leistung zeigt, dass unsere Strategie 2030 ein tragfähiges Fundament für unseren Weg war und ist. Wir haben unsere Marktposition weiter gestärkt, für unsere Landwirte einen wettbewerbsfähigen Auszahlungspreis erzielt und wichtige Schritte unternommen, um uns weiter zukunftsfähig aufzustellen und die verlässliche Versorgung mit Milchprodukten sicherzustellen“, so Ingo Müller, CEO der DMK Group. „Auch mit Blick auf unsere geplante Fusion mit Arla sind diese Leistungen Ausdruck eines beeindruckenden Miteinanders und eines klaren gemeinsamen Ziels: unsere Gemeinschaft langfristig stark zu halten.”
Ausblick 2026
Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet DMK zunächst ein weiterhin anspruchsvolles Marktumfeld. Das hohe Milchaufkommen in den wesentlichen Erzeugerregionen führt zu einer starken Auslastung der Verarbeitungskapazitäten und sorgt insbesondere zu Jahresbeginn für anhaltenden Druck auf die Rohstoffmärkte. Gleichzeitig zeigen sich bei zentralen Milchprodukten erste Stabilisierungstendenzen, getragen von einer robusten Nachfrage im europäischen Binnenmarkt sowie einer guten internationalen Wettbewerbsfähigkeit. Vor diesem Hintergrund geht DMK davon aus, dass sich Angebot und Nachfrage im weiteren Jahresverlauf schrittweise ausbalancieren, auch wenn geopolitische Unsicherheiten und hohe Produktionsmengen für anhaltende Volatilität sorgen können. Insgesamt sieht sich das Unternehmen jedoch gut aufgestellt und blickt positiv in das laufende Jahr: Die ersten Monate belegen, dass DMK nahtlos an die starke Leistung aus 2025 anknüpft und seine strategische Portfolioausrichtung weiterhin erfolgreich in eine überdurchschnittliche Wertschöpfung übersetzen kann.
Fusion mit Arla: Weichen gestellt für den nächsten Schritt
Neben der Umsetzung laufender Projekte, bildet in 2026 die geplante Fusion mit Arla den zentralen Schwerpunkt. Die im Juni 2025 von den genossenschaftlichen Vertretungsgremien beider Unternehmen mit überwältigender Mehrheit bestätigten Pläne sollen zwei der führenden Molkereigenossenschaften Europas mit sich perfekt ergänzenden Portfolios zusammenzuführen, um langfristig noch widerstandsfähiger zu sein und Innovation in der Branche mit vereinten Kräften voranzubringen.
„Mit Blick nach vorn richten wir unseren Fokus nun darauf, die begonnenen Schritte konsequent weiterzugehen. Die geplante Fusion mit Arla wird 2026 eines unserer zentralen Themen sein – ein bedeutender Prozess, der uns alle prägt und den wir mit Verantwortung, Weitblick und großer Zuversicht gestalten. Dabei ist für uns entscheidend, dass unser operatives Geschäft jederzeit stabil bleibt und reibungslos weiterläuft“, so Müller.
Derzeit durchläuft die Fusion die behördliche Prüfung, die voraussichtlich in der ersten Hälfte des Jahres 2026 abgeschlossen sein wird.