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Die Werkleiterin

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15.04.2021
Als frischgebackene Werkleiterin trägt Esther Thieme viel Verantwortung – was ihr sehr liegt.

Plötzlich Chefin, so fühlt es sich ein bisschen an. Obwohl ich beim Trainee-Programm von DMK schon mit dem Thema Führung in Berührung gekommen bin, ist es doch etwas anderes, nun ein ganzes Werk zu leiten. Seit Januar 2021 bin ich Werkleiterin bei der wheyco in Altentreptow. Motivation der Mitarbeiter, Arbeitssicherheit, Qualität, Umwelt und Energieaspekte, Kostenmanagement, Wertschöpfungskette, sind Themen mit denen ich mich beschäftige.


Wie soll eine gute Führungskraft sein? Sie soll inspirieren, motivieren und Rahmenbedingungen schaffen, damit die Kolleginnen und Kollegen erfolgreich und mit Spaß arbeiten können. Sie sollen den Mut haben, sich einzubringen, ehrlich und offen sein – auch, wenn es kritisch wird. Vor allem geht es aber um Einfühlsamkeit: Das was bei einem Mitarbeiter passt, muss noch lange nicht beim anderen funktionieren. Das ist vermutlich ein ewiger Lernprozess. Ob mir das gelingt, weiß ich nicht, dafür bin ich noch nicht lange genug in der Funktion. Ich weiß nur, dass das meine Ziele sind, dass ich große Lust auf die Herausforderung habe und sie mir zutraue.


Erst 2019 wurde ich von DMK gefragt, ob ich nicht an einer Molkenstrategie für die wheyco mitwirken möchte. Ich war drei Jahre lang Projektleiterin bei ARLA. Das war auch eine gute Zeit: Ich war zuständig für die Optimierung der Produktion und bin dann in den Anlagenbau gewechselt. Anlagenbau ist ziemlich spannend, ein bisschen wie jeden Tag Abenteuerspielplatz, weil man vieles selbst macht und praktisch arbeitet, mit dem Schraubenschlüssel im Blaumann. Du musst dich mit vielen Leuten, vom Monteur über den Programmierer zum Anlagenbauern abstimmen und das teils in unterschiedlichen Sprachen. Das hat den Job spannend und vielseitig gemacht.


Bei DMK war ich zunächst Projektmanagerin für die Umsetzung der Molkenstrategie und habe dann immer mehr Gesamtprojekte übernommen. Im Zuge der Nachfolgeregelung, bot sich für mich die Chance, diesen Posten zu übernehmen. Das bereue ich nicht! Man muss sich auf Sachen einlassen und Chancen nutzen – gerade als junger Mensch. Nur so lerne ich viele interessante Leute und neue Denkansätze kennen.

 

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