Nach oben

Aktuelles zu Corona

Familie Heptner - Bremen

< Zurück zur Übersicht
04.05.2020

„WIR sind DMK“. Mehr als die Heptners kann man das Motto der Genossenschaft nicht leben. Sie sind eine echte DMK-Familie. Mama Lena und Papa Kai, beide arbeiten gemeinsam am Standort Bremen in der Abteilung ZQM.

Doch jetzt sitzen sie zusammen mit ihren Söhnen Till und Fero zu Hause in Ofen/Bad Zwischenahn und managen dort den Spagat zwischen Arbeit und Familie.

Das erfordert viel Disziplin, wie Lena Heptner berichtet: „Vor Corona hat mein Mann die Kinder morgens in die Einrichtungen gebracht und ist dann direkt zur Arbeit nach Bremen gefahren. Zum Abendbrot war er dann wieder zurück. Jetzt sind die Kitas zu und mein Mann und ich teilen uns die Betreuung der Kinder. Ich sehe gerade jeden Morgen die Sonne aufgehen, denn ich arbeite von 5-10 Uhr, danach startet mein Mann.“ „Wir sind froh, dass es uns die Firma überhaupt möglich macht, so zu arbeiten. Meine beruflichen Aufgaben kann ich problemlos früh am Morgen erledigen, mein Mann muss jedoch über den Tag erreichbar für seine Mitarbeiter sein, dadurch ist die spätere Schicht ab 10:00 Uhr für ihn ideal“, erzählt sie weiter.

Auch Kai Heptner scheint sich mit der Situation angefreundet zu haben: „Die Kinder haben sich mittlerweile daran gewöhnt, dass Mama und Papa zwar da sind, aber nicht immer Zeit für sie haben können. Die Jungs kommen natürlich trotzdem gerne mal ins Büro, um zu schauen, was Mama und Papa so machen. Das ist auch völlig in Ordnung, gerade wenn einem dabei noch eine Tasse Kaffee oder ein Stück Schokolade gebracht werden.

Wir versuchen – so gut es geht – die normalen Tagesabläufe mit den Kindern beizubehalten, dazu haben wir von Anfang an einen Tagesplan für die ganze Familie aufgestellt. Wichtig ist uns, dass sich nicht jeder Tag wie Wochenende für die Kinder anfühlt.“

Kai Heptner kann der aktuellen Situation noch mehr Positives abgewinnen. Er sagt: „Vor Corona habe ich definitiv nicht die Zeit gehabt, so viel mit den Kindern zu basteln, zu malen oder mir Projekte für den Garten zu überlegen. Durch die Zeit zu Hause bekomme ich die Entwicklung meiner Jungs viel mehr mit. Gerade der Kleine schaut sich sehr viel vom Großen ab und ich bin immer wieder erstaunt, was er dabei schon alles kann.“ „Das Mittagessen würde ich allerdings gerne wieder abgeben, denn ich weiß, dass die Kinder in den Einrichtungen viel besser und ausgewogener gegessen haben als jetzt zu Hause“, lacht er.

Was den beiden dabei jedoch wirklich fehlt, ist der persönliche Austausch mit den Kollegen, erzählen sie. Das hat für sie sowohl zwischenmenschliche als auch berufliche Hintergründe. Während beide meinen, dass ihnen die Unterhaltungen und Gespräche in der Kaffeeküche fehlen, hat Kai Heptner als Abteilungsleiter die zusätzliche Herausforderung, seine Kolleginnen und Kollegen von zu Hause aus zu informieren und Aufgaben bestmöglich zu koordinieren. „Gar nicht so leicht, aber dank der digitalen Kanäle machbar“, sagt er.

Und wenn ihnen dann nach einem langen Tag doch einmal die Decke auf den Kopf fällt? „Dann schaue ich mich um und bin dankbar dafür, dass wir ohne große Schwierigkeiten unseren Alltag anpassen konnten, viel Platz und einen Garten haben. Und, dass wir alle gesund sind“, entgegnet Lena Heptner.

Weitere Artikel

Weitere Nachrichten aus anderen Bereichen der DMK Group