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Aktuelles zu Corona

Tobias Büchner und Nico Pemsel – Schaltwarte / Erfurt

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30.04.2020

Konzentriert schauen Tobias Büchner und Nico Pemsel auf ihre Bildschirme in den Schaltwarten am DMK-Standort Erfurt. Denn Zeit zum Durschnaufen haben die Beiden trotz Corona nicht. „Durch das Ostergeschäft hatten wir gerade in etwa 40 % Mehrproduktion“, berichtet Büchner.

Er und Nico Pemsel spüren in ihrer Schaltwarte ohnehin wenig von der Corona-Pandemie. Die empfohlenen Hygienemaßnahmen gehören für die Beiden seit Jahren zur täglichen Routine. Pemsel erzählt: „Unsere Abteilungen sind nur wenig betroffen. Der Tagesablauf ist derselbe wie sonst auch. Wir arbeiten wie immer in Schichten, damit die Warte 24/7 besetzt ist. Daran wird sich auch künftig nichts ändern.“

Wie die anderen Kolleginnen und Kollegen in Erfurt achten die beiden Männer auf den vorgeschriebenen Mindestabstand zu anderen Menschen. Spürbar anders geworden ist der Kontakt zu den LKW-Fahrern. „Jeder Fahrer muss jetzt vor seiner Einfahrt auf das Betriebsgelände an der Wache Auskunft geben, ob er in der letzten Zeit in einem Risikogebiet unterwegs war. Im Werk angekommen halten wir dann natürlich Abstand zueinander,“ erklärt Nico Pemsel die Situation in der Ladezone.

 

Tobias Büchner (vorne) und Nico Pemsel (hinten) – Schaltwarte / Erfurt

Seit 2012 sitzt Pemsel schon in der Schaltwarte der Abteilung Rohmilchannahme/-verarbeitung. Er ist froh, dass sein Alltag nach wie vor geregelt ist und er normal zur Arbeit in den Betrieb gehen kann. Auch zu Hause geht es für ihn entspannter zu als für andere, der junge Mann ist ledig. Anders ist es bei Tobias Büchner. Der Mitarbeiter in der Schaltwarte der H-Milch teilt sich die Betreuung der zwei Kinder mit seiner Frau auf. Büchner sagt: „Das klappt ganz gut. Einmal mussten wir unseren Schichtplan ein wenig anpassen, das konnten wir in der Abteilung aber problemlos organisieren. Ich bin froh, dass meine Kollegen und mein Arbeitgeber verständnisvoll und flexibel auf die neue Situation für uns Eltern reagiert haben.

Nico Pemsel und Tobias Büchner kommen augenscheinlich gut mit der aktuellen Lage zurecht. Natürlich hoffen die Beiden trotzdem, dass sich die Situation möglichst schnell wieder entspannt. „Bisher haben wir im Werk Erfurt keinen einzigen Corona-Fall. Für Thüringen insgesamt gilt, dass die Situation von der Bevölkerung als gut zu handhaben wahrgenommen wird. Das liegt wohl vor allem an den verhältnismäßig niedrigen Fallzahlen,“ vermutet Tobias Büchner. Nico Pemsel nickt und ergänzt: „Ich würde mich dennoch freuen, wenn ich meine Eltern in Brandenburg bald einmal wieder besuchen könnte.“

 

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