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11.10.2019

Öffentlicher Warenrückruf Frische Fettarme Milch 1,5%

Bremen/ Hamburg, 10. Oktober 2019. Aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes rufen die DMK Deutsches Milchkontor GmbH und die Fude + Serrahn Milchprodukte GmbH & Co. KG den Artikel Frische Fettarme Milch 1,5 % Fett (1 Liter) zurück. Im Rahmen von Routinekontrollen wurde bei einzelnen Artikeln eine Belastung mit dem Bakterium Aeromonas hydrophila/ caviae festgestellt. Dies kann zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen wie Durchfall führen. 

Die Ursache für die Verunreinigung wurde zweifelsfrei identifiziert und zwischenzeitig behoben. Ursache für den Eintrag der genannten „Wasserkeime“ war eine defekte Dichtung an der Produktionsanlage. Die Produktion wurde unmittelbar nach Bekanntwerden unverzüglich gestoppt. Das defekte Maschinenteil (Dichtung) wurde ausgetauscht. Anschließend wurden zusätzliche Reinigungen durchgeführt, sowie eine Testproduktion vor Wiederinbetriebnahme der Produktionslinie vorgenommen. Die Produktion konnte inzwischen wieder frei gegeben werden. 

Betroffen sind ausschließlich folgende Marken mit dem Genusstauglichkeitskennzeichen 

DE NW 508 EG sowie den jeweils angegebenen Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD): 

Metro Deutschland GmbH:
Aro Frische Milch 1,5 % Fett mit den MHD 15.10.2019/ 18.10.2019

ALDI Nord GmbH & Co KG:
Milsani Frische Milch 1,5 % Fett mit den MHD 15.10.2019/ 18.10.2019/ 20.10.2019

ALDI SÜD Dienstleistungs-GmbH & Co. oHG:
Milfina Frische Milch 1,5 % Fett mit den MHD 10.10.2019/ 14.10.2019

Kaufland Warenhandel GmbH & Co. KG:
K-Classic Frische Milch 1,5 % Fett mit den MHD 14.10.2019/ 15.10.2019/ 18.10.2019

Lidl GmbH & Co. KG:
Milbona Frische Milch 1,5 % Fett mit den MHD 13.10.2019/ 14.10.2019/ 16.10.2019/ 18.10.2019

Bartels-Langness Handelsgesellschaft mbH & Co. KG:
Tip Frische Milch 1,5 % Fett mit den MHD 14.10.2019/ 15.10.2019/ 18.10.2019
Hofgut Frische Milch 1,5 % Fett mit den MHD 18.10.2019


EDEKA Zentrale AG & Co. KG:
GUT&GÜNSTIG Frische Fettarme Milch ESL 1,5 % Fett (1 Liter) mit den MHD 14.10.2019, 16.10.2019, 18.10.2019, 20.10.2019

Netto Marken-Discount AG & Co. KG:
GUTES LAND Frische Fettarme Milch länger haltbar 1,5 % Fett (1 Liter) mit den MHD 14.10.2019, 15.10.2019, 16.10.2019, 18.10.2019, 20.10.2019 

REWE Markt GmbH:
Ja! Frische Milch 1,5 % Fett mit den MHD 14.10.2019/ 15.10.2019/ 18.10.2019/ 20.10.2019

real GmbH:
Tip Frische Milch 1,5 % Fett mit den MHD 14.10.2019/ 15.10.2019/ 18.10.2019

Artikel mit anderen Mindesthaltbarkeitsdaten sowie Artikel mit gleichen MHD, aber anderem Identitätskennzeichen sind nicht betroffen. 

Die belieferten Handelsunternehmen haben umgehend reagiert und die Ware wird bereits vorsorglich aus dem Handel genommen. Verbraucher, die einen der angegebenen Artikel gekauft haben, erhalten auch ohne Vorlage des Kassenbons eine Erstattung des Kaufpreises in ihren Einkaufsstätten. 

Verbraucheranfragen beantwortet der Kundenservice unter der Hotline Tel. 0251 2656 7371 oder per E-Mail unter dmk@buw.de.

 

Verzehrswarnung und öffentlicher Warenrückruf 
Frische Fettarme Milch 1,5 % Fett
FRAGEN und ANTWORTEN


1.    Wer spricht die Verzehrswarnung aus? 
Wer ruft die betroffene „Frische Fettarme Milch 1,5% Fett“ zurück?
Die Verzehrswarnung ergeht von den beiden Herstellern und In-Verkehr-Bringern der Ware: DMK Deutsches Milchkontor GmbH und Fude + Serrahn Milchprodukte GmbH & Co. KG

2.    Was ist der Grund für die Verzehrswarnung und den Rückruf?
Grund für die Verzehrswarnung und den Rückruf des Artikels Frische Fettarme Milch 1,5% Fett mit den nachfolgend aufgeführten Produktbezeichnungen und Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) (siehe Punkt 3.) ist, dass bei Laboruntersuchungen einzelner Proben der betroffenen Milch spezifische „Wasserkeime“ festgestellt wurden, die zu Erkrankungen, vor allem im Magen-Darm-Trakt, führen können. 

Als Maßnahme vorsorgenden Verbraucherschutzes haben wir in Abstimmung mit unseren Handelspartnern veranlasst, dass eine Verzehrswarnung ausgesprochen, die Ware unverzüglich aus dem Verkauf genommen und ein öffentlicher Rückruf durchgeführt wird.  

3.    Welche Produktbezeichnungen und welche Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) sind von der Verzehrswarnung und dem Rückruf betroffen?
Betroffen sind ausschließlich folgende Marken mit dem Identitätskennzeichen DE NW 508 EG sowie den jeweils angegebenen Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD): 

Metro Deutschland GmbH:
Aro Frische Milch 1,5 % Fett
mit den MHD 15.10.2019/ 18.10.2019

ALDI Nord GmbH & Co KG:
Milsani Frische Milch 1,5 % Fett
mit den MHD 15.10.2019/ 18.10.2019/ 20.10.2019

ALDI SÜD Dienstleistungs-GmbH & Co. oHG:
Milfina Frische Milch 1,5 % Fett
mit den MHD 10.10.2019/ 14.10.2019

Kaufland Dienstleistung GmbH & Co. KG:
K-Classic Frische Milch 1,5 % Fett
mit den MHD 14.10.2019/ 15.10.2019/ 18.10.2019

Lidl GmbH & Co. KG:
Milbona Frische Milch 1,5 % Fett
mit den MHD 13.10.2019/ 14.10.2019/ 16.10.2019/ 18.10.2019

Bartels-Langness Handelsgesellschaft mbH & Co. KG:
Tip Frische Milch 1,5 % Fett
mit den MHD 14.10.2019/ 15.10.2019/ 18.10.2019
Hofgut Frische Milch 1,5 % Fett mit den MHD 18.10.2019

EDEKA Zentrale AG & Co. KG:
GUT&GÜNSTIG Frische Fettarme Milch ESL 1,5 % Fett (1 Liter)
mit den MHD 14.10.2019, 16.10.2019, 18.10.2019, 20.10.2019

Netto Marken-Discount AG & Co. KG:
GUTES LAND Frische Fettarme Milch länger haltbar 1,5 % Fett (1 Liter)
mit den MHD 14.10.2019, 15.10.2019, 16.10.2019, 18.10.2019, 20.10.2019 

REWE Markt GmbH:
Ja! Frische Milch 1,5 % Fett
mit den MHD 14.10.2019/ 15.10.2019/ 18.10.2019/ 20.10.2019

real GmbH:
Tip Frische Milch 1,5 % Fett
mit den MHD 14.10.2019/ 15.10.2019/ 18.10.2019

4.    Wo wurden diese Produkte hergestellt?
Die betroffenen Frischmilch-Produkte wurden im DMK-Werk Everswinkel hergestellt und gingen von dort aus an die genannten Handelspartner.

5.    Von welchen Handelspartnern wurden die betroffenen Produkte vertrieben und in welchen Einzelhandelsmärkten konnten sie gekauft werden?
Die betroffenen Produkte werden über die genannten Handelspartner (siehe Punkt 1 – Liste)  vertrieben. Die Verkaufsfilialen sind uns als Hersteller leider nicht im Einzelnen bekannt. 

Falls Sie als Verbraucher unsicher sind, fragen Sie bitte direkt bei Ihrem Einzelhändler nach. Dort kann man Ihnen sagen, ob betroffene Produkte mit den entsprechenden MHD verkauft wurden.

6.    Wie gefährlich ist der Verzehr dieser Produkte mit entsprechenden MHD für die Gesundheit der Verbraucher?
Die spezifischen Wasserkeime, die bei Labortests einzelner Proben der betroffenen Milch festgestellt wurden, können zu Erkrankungen im Magen-Darm-Trakt (Erbrechen und Durchfall / Diarrhöe) sowie zu Wundinfektionen führen.

Welche Menge verzehrt werden muss, um sich zu infizieren, ist wissenschaftlich nicht dokumentiert und hängt außerdem von vielen unterschiedlichen Faktoren ab (Alter, körperliche Konstitution, Vorerkrankungen und anderes mehr). 

Vorsorglich sollte deshalb kein Verzehr der betroffenen Milch erfolgen.

7.    Was sind Wasserkeime? Wie oft kommen sie vor?
Wasserkeime der Gattung „Aeromonas“ kommen, wie der Name besagt, üblicherweise im Wasser vor; sie sind sehr widerstandsfähig.

8.    Wie wurden die Wasserkeime in den genannten Produkten festgestellt?
Bei routinemäßigen, internen Reinigungskontrollen der Produktionslinie im DMK-Werk Everswinkel wurde eine defekte Dichtung entdeckt. 

Als Vorsichtsmaßnahme wurden daraufhin Proben der betroffenen Produktionslinie zusätzlich zu unseren internen, routinemäßigen Untersuchungen auch an ein externes, akkreditiertes Labor geschickt und dort untersucht. 

Nahezu zeitgleich mit dem Eintreffen der ersten Kundenreklamation haben wir die ersten Ergebnisse des externen Untersuchungslabors am 10.10.2019 erhalten. 

In einer dieser Proben wurde eine Rekontamination mit einem krankheitserregendem Wasserkeim nachgewiesen. 

9.    Ist die Ursache für die Verunreinigung eindeutig identifiziert?
Ja, die Ursache für die Verunreinigung wurde zweifelsfrei identifiziert und zwischenzeitig behoben.

Ursache für den Eintrag der genannten „Wasserkeime“ war eine defekte Dichtung an der Produktionsanlage. 

Die Produktion wurde unmittelbar nach Bekanntwerden unverzüglich gestoppt. Das defekte Maschinenteil (Dichtung) wurde ausgetauscht. Anschließend wurden zusätzliche Reinigungen durchgeführt, sowie eine Testproduktion vor Wiederinbetriebnahme der Produktionslinie vorgenommen. 

Die Produktion konnte inzwischen wieder frei gegeben werden. 

10.    Wie konnten die Keime in die Milch gelangen? 
Die Keime gelangten mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit über die am 27.9.2019 entdeckte, defekte Dichtung in die Produktions- und Abfüllanlage.

Weil die defekte Dichtung an einer Stelle nach dem Pasteurisierungsprozess liegt, konnten die Keime „überleben“ und gelangten über die Abfüllung in einzelne Packungen der Milch. 

11.     Wann wurden die Keime in den genannten Produkten festgestellt?
Das Ergebnis der ersten externen Untersuchung wurde uns am 10.10.2019 mitgeteilt. 

Daraufhin haben wir umgehend das zuständige Veterinärsamt sowie unsere Handelspartner informiert, die Verzehrswarnung ausgesprochen und den Rückruf eingeleitet.

12.    Wie hoch ist der Befall mit Keimen in den genannten Produkten?
Der qualitative Nachweis des Keimes gibt leider keinen Aufschluss auf seine quantitative Verbreitung.

Aufgrund der Spezifität des Keimes und der nicht bekannten minimalen Infektionsdosis wurde eine Verzehrswarnung ausgesprochen und ein öffentlicher Rückruf eingeleitet. 
 

13.    Wenn die Produktionslinie bereits Ende September wieder in Betrieb genommen wurde – hätte nicht früher informiert werden müssen?
Wir legen Wert auf die Feststellung, dass es bei unserem Handeln an keiner Stelle eine „Verzögerung“ gegeben hat. Die Abläufe in der Sache stellen sich wie folgt dar:  

Bei einer routinemäßigen, umfangreichen Reinigung und Wartung der Produktionsanlage nach einem Produktionszyklus (hier vom 22.9.2019 – 27.9.2019) wurde am 27.9.2019 eine defekte Dichtung entdeckt und ausgetauscht. 

Alle Eigenkontrollen waren bis zu diesem Zeitpunkt unauffällig.

Um unserm eigenen Qualitätsanspruch gerecht zu werden und um eventuelle Restrisiken auszuschließen wurden unverzüglich Sonderproben der im betreffenden Zeitraum abgefüllten Ware an ein zertifiziertes, externes Labor geschickt.

Die labortechnische Untersuchung von Keimen in Milch braucht aus biologischen Gründen mehrere Tage, weshalb die Ergebnisse dieser Untersuchungen erst am 10.10.2019 beim produzierenden Werk eintrafen.

Nach Vorliegen der Untersuchungsergebnisse des zertifizierten Labors haben wir umgehend unsere Handelspartner informiert und die Empfehlung für eine Verzehrswarnung und einen öffentlichen Rückruf abgegeben.

Die Produktionsanlage war nach dem Austausch der defekten Dichtung und einer anschließenden, nochmaligen Reinigung wieder frei gegeben worden.

14.    Existieren Grenzwerte für Keime in Lebensmitteln?
Nein, es existieren keine gesetzl. Grenzwerte für diese spezifische Gruppe. 
 

15.    Wie oft und in welcher Form wird Frischmilch bei der Herstellung und Abfüllung bzw. vor deren Auslieferung an den Handel auf ihre Qualität geprüft?
Für die Qualitätsprüfung von Lebensmitteln, auch für Milch und Milchprodukte, gibt es in Deutschland und in der EU sehr strenge, gesetzliche Vorschriften. Die Einhaltung dieser Vorschriften muss durch die herstellenden und in Verkehr bringenden Unternehmen sichergestellt werden. Prozesse zur Produktion, Abfüllung und Zwischenlagerung, werden durch die zuständigen Lebensmittelüberwachungsbehörden regelmäßig kontrolliert.

Auch unsere Handelspartner besuchen unser Unternehmen regelmäßig und oft auch unangekündigt, um sich in Form von Audits von der Einhaltung dieser strengen Überwachungsvorschriften zu überzeugen.

Es ist uns an dieser Stelle wichtig darauf hinzuweisen, dass es genau diese Einhaltung strenger Vorschriften war, die bei der Überprüfung der Produktionsanlage zur Entdeckung des in diesem Fall ursächlichen, defekten Dichtungsteils geführt hat.

16.    Sind ausschließlich Produkte mit dem genannten MHD betroffen?
Betroffen ist, wie die unverzüglich eingeleiteten zusätzlichen internen und externen Untersuchungen belegen, ausschließlich Ware mit dem oben genannten Mindesthaltbarkeitsdatum, hergestellt im DMK-Werk Everswinkel.  

Alle übrigen Produkte aus dem Hause DMK Deutsches Milchkontor GmbH bzw. Fude + Serrahn Milchprodukte GmbH & Co. KG entsprechen den gewohnt hohen Qualitätsstandards.

17.    Warum erfolgte die Verzehrswarnung und der Rückruf der Ware?
DMK Deutsches Milchkontor GmbH und Fude + Serrahn Milchprodukte GmbH & Co. KG haben sich zu einer vorsorglichen Verzehrswarnung und einem vorsorglichen Rückruf der Ware wegen der Spezifität des Keimes und der nicht bekannten minimalen Infektionsdosis entschlossen. 

Es handelt sich um eine Maßnahme des vorbeugenden Gesundheits- und Verbraucherschutzes. 

18.    Wie kann ich erkennen, ob ich ein betroffenes Produkt aus dem Werk Everswinkel vorliegen habe?
Erstens an der Warenbezeichnung auf der Verpackung („Markenname“): Es muss sich um ein Produkt mit einer der oben aufgelisteten Warenbezeichnung handeln.

Zweitens am Identitätskennzeichen: Betroffen ist ausschließlich Ware mit dem Identitätskennzeichen DE NW 508 EG des DMK-Werkes Everswinkel.

Drittens am Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD): Nur Ware der oben aufgelisteten MHD ist betroffen.

19.    Wie sollen sich Verbraucher verhalten, die die genannten Produkte mit dem entsprechenden Mindesthaltbarkeitsdatum bereits konsumiert haben?
Sollten nach dem Verzehr der Produkte Symptome einer Erkrankung auftreten,  ist es ratsam vorsorglich einen Arzt aufzusuchen. 

Sollte der Arzt eine Erkrankung feststellen, deren Ursache auf einen Verzehr der betroffenen Milch zurückgeführt werden kann, sollte er dies schriftlich attestieren. Eventuell entstehende Behandlungskosten werden dann gegen Vorlage dieses ärztlichen Attests erstattet.

Ein weiterer Verzehr der Produkte sollte nicht erfolgen! Stattdessen sollte die Ware – geöffnet oder ungeöffnet – zu dem Lebensmittelhändler zurückgebracht werden, bei dem sie gekauft wurde. 

20.    Was sollen Verbraucher beachten, die die genannten Produkte mit dem entsprechenden Mindesthaltbarkeitsdatum vorrätig haben?
Wenn Packungen der genannten Art und mit dem entsprechenden Mindesthaltbarkeitsdatum vorrätig sind, sollten diese entweder vernichtet oder in die Verkaufsstelle zurückgebracht werden, wo ein Umtausch oder eine Kostenerstattung erfolgt.

21.    Kann ich das Produkt verzehren, wenn es erhitzt wurde?
Der Mikroorganismus ist zwar als nicht hitzestabil einzuordnen, so dass eine Erhitzung (wie bspw. im Koch- oder Backprozess) zu einer deutlichen Keimreduzierung führen würde. 

Vorsorglich ist von einem  weiteren Verzehr der Produkte dennoch abzuraten. 

Stattdessen sollte die Ware – geöffnet oder ungeöffnet – zu dem Lebensmittelhändler zurückgebracht werden, bei dem sie gekauft wurde. 

22.    Werden Kosten bei Rückgabe der Produkte in der Verkaufsstelle erstattet?
Ja, bei Rückgabe von betroffener Ware werden die Kosten erstattet bzw. ein Umtausch der Ware angeboten.

23.    Ist eine Erstattung der gekauften Ware auch möglich, wenn Symptome vorhanden sind, aber weder Produkt noch Kassenzettel vorgelegt werden können?
Sofern eine Erkrankung vorliegt, die durch Bestätigung in Form eines ärztliches Attests auf den Verzehr von Milch aus den betroffenen Chargen zurückgeführt werden kann, ist eine Erstattung der Ware selbstverständlich auch ohne Vorlage des Produkts oder eines Kassenzettels möglich.
Grundsätzlich gilt, dass betroffene Artikel, auch falls sie bereits geöffnet wurden, gegen einwandfreie Ware umgetauscht oder gegen Erstattung des vollen Kaufpreises zurückgegeben werden können.

24.    Kann Aufwendungs- und/oder Schadenersatz von DMK gefordert werden, wenn jemand durch eine Erkrankung Kosten für z.B. Arbeitsausfall etc. entstehen?

Das Unternehmen wird Aufwendungs- und/oder Schadensersatzansprüche auch für andere entstandene Kosten oder Schadenersatzpositionen prüfen, sofern durch ein ärztliches Attest zweifelsfrei bestätigt wird, dass bei der/dem Anspruchstellenden eine Erkrankung vorlag / vorliegt, die durch den Verzehr von Milch aus den betroffenen Chargen verursacht wurde. Dabei ist entscheidend, dass, sofern möglich, prüffähige Belege zum Nachweis der entstandenen Kosten/Aufwendungen vorgelegt werden können. 

25.    Sind Ihnen bereits ärztlich bestätigte Erkrankungen im Zusammenhang mit Ihrem Rückruf/ Keim bekannt?
Uns sind derzeit keine ärztlich attestierten Erkrankungen im Zusammenhang mit unserem Rückruf bekannt.

26.    Welche (Waren-)Mengen sind von dem Produktrückruf betroffen?
Rund 800.000 Packungen sind von dem Produktrückruf betroffen. Dies entspricht 2% der durchschnittlich monatlich in DMK-Werken hergestellten Menge an Konsummilch.

27.    Wie hoch ist der Schaden, der DMK aus der Rückrufaktion entsteht?
Aktuell können wir keine Summe benennen.

28.    Könnten auch andere Produkte betroffen sein, die im selben DMK-Werk hergestellt wurden?
Nein. Mit absoluter Sicherheit kann ausgeschlossen werden, dass auch andere Produkte betroffen sind, die in diesem DMK-Werk hergestellt wurden oder werden.

29.    Wurden die betroffenen Produkte auch ins Ausland geliefert?
Beliefert wurden die in Punkt 1. genannten Handelsketten. 

30.    DMK wirbt mit hochwertigen Produkten „Made in Germany“. Wird dieser Rückruf das Vertrauen der Verbraucher in DMK-Produkte erschüttern?
Die Tatsache, dass der Mangel schnell entdeckt wurde und ein Rückruf der betroffenen Ware unverzüglich eingeleitet werden konnte, spricht gerade für die Sicherheit unserer Produkte.