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DMK 2020: Umwelt

An über 20 Standorten verarbeitet die DMK Group den hochwertigen Rohstoff Milch zu verschiedenen Qualitätsprodukten. Die Milchverarbeitung beansprucht umfangreiche Ressourcen. Daher sind in der Strategie DMK 2020 unter dem Bereich Umwelt die wesentlichen Aktionsfelder aufgeführt. Dazu gehört, die Effizienz unseres Wasser- und Energiemanagements zu verbessern. Der Anspruch ist, die Umweltbilanz an allen Standorten immer weiter zu verbessern. DMK ist an 22 Standorten nach dem Umweltmanagement DIN EN ISO 14001 zertifiziert und berichtet verschiedene Umweltkennzahlen.

Zum Überblick DMK 2020 >

Aktionsfeld Energie

Die Milchverarbeitung erfordert Energie – etwa für die Trocknung bei der Herstellung von Milchpulver, die Homogenisierung und das Pasteurisieren, die Säuberung von Anlagen oder die Kühlung der Produkte. Unser Ziel ist, die Energieeffizienz weiter zu verbessern und Mitarbeiter für einen verantwortlichen Umgang mit Energie zu sensibilisieren. Alle Standorte verfügen mit der Zertifizierung nach DIN EN ISO 50001 über ein funktionierendes Energiemanagementsystem. Die 2013 veröffentlichten Umwelt- und Energie-Regeln und wiederkehrend durchgeführten Schulungen zum Energiesparen geben den Mitarbeitern Orientierung.

Aktionsfeld Wasser

Bei der Herstellung von Milchprodukten wird Wasser zum Kühlen, Reinigen und Verarbeiten benötigt. Im Rahmen von DMK 2020 haben wir uns zum Ziel gesetzt, den Frischwasserverbrauch bis 2020 um 5 Prozent gegenüber 2015 zu senken. DMK hat beim Thema Wasser bereits eine sehr gute Position erreicht: Im Vergleich zu anderen deutschen Molkereien unterschreitet DMK mit einem spezifischen Wasserverbrauch von durchschnittlich 1,09 l/kg den deutschlandweiten Durchschnitt von 2,05 l/kg gemäß der aktuellen "MIV-Umfrage Wasser/Abwasser 2017" deutlich.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt darauf, die Abwasserbelastung so gering wie möglich zu halten. Ein Beispiel ist die strukturierte Bearbeitung des Themas Cleaning in Place-Reinigungsanlagen (CIP), die unternehmensweit zu den größten Wasserverbrauchern gehören. Die Abwasservorbehandlungsanlagen werden an den Stand der Technik angepasst und die Abwasserbehandlungskapazitäten ausgebaut.

Weitere Umweltthemen

DMK Group bearbeitet auch weitere Umweltthemen systematisch im täglichen Geschäft, darunter die Themen Abfall und Logistik. Die ordnungsgemäße Verwertung von Abfällen ist selbstverständlich, ein zentrales Ziel ist außerdem, Abfälle an allen Standorten bestmöglich zu vermeiden und zu reduzieren. DMK arbeitet dafür mit einem etablierten Behälter-, Farbleit- und Logistiksystem an der Steigerung der Sortierquoten und damit der optimalen Verwertung der Wertstoffe. An allen Standorten ist ein Wertstoffmanagementkonzept eingeführt, das kontinuierlich weiterentwickelt wird. Um die technologischen Entwicklungen des Marktes zu nutzen, kooperieren wir eng mit den Verwertungsunternehmen.

Auf dem langen Weg von der Abholung des Rohstoffs Milch beim Landwirt bis zur Auslieferung der fertigen Milchprodukte an die Kunden will DMK die Umweltbelastung so gering wie möglich halten. Hierfür sind vor allem die Mitarbeiter aus den Bereichen Milcherfassung, Rohstoffplanung und Logistik zuständig. Mithilfe eines Tourenoptimierungsprogramms überprüft DMK kontinuierlich die Effizienz und Auslastung der Milcherfassung. Täglich ermittelt das Unternehmen den effizientesten Routenverlauf und gibt den Fahrern der 200 gewichtsoptimierten Milchsammelwagen präzise Vorgaben zum Streckenverlauf. So werden die Umweltbelastung verringert sowie Zeit und Kosten gespart. 

Im Fokus

Umwelt

Produktintegrierter Umweltschutz bei der DMK Group

Produktintegrierter Umweltschutz (PIUS) ist vorsorgender Umweltschutz. Hierdurch wird die Umweltbelastung schon an der Quelle vermieden. 

PIUS minimiert Umweltwirkungen über Produktionsprozesse hinweg und umfasst u.a. Projekte zur Wärmerückgewinnung sowie zur Vermeidung von Produktverlusten über das Abwasser. 

PIUS wurde auch von den Juroren der Zertifizierungsgesellschaft DQS gelobt, die DMK für besondere Leistungen beim Umweltschutz im Jahr 2017 bei den „German Awards for Excellence“ die Auszeichnung in der Kategorie „Energy Efficiency“ verliehen. Prämiert wurde eine neue Anlage am Standort Altentreptow zur Aufbereitung von verschiedenen Stoffströmen sowie zur Wärmerückgewinnung, mit der  jährlich etwa 4.700 Tonnen CO2 und 25.000 Megawattstunden Primärenergie einspart werden.