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Sustainability

Glass or Plastic Pots?

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10.12.2019

Über Kunst und Geschmack lässt sich bekanntlich trefflich streiten. Auch über Verpackungen. Joghurt im Becher oder im Glas? Milch im Pack mit oder ohne Verschluss? Während bei Kunst und Geschmack das Urteil auch vom Auge des Betrachters abhängig ist, gelten bei der Verpackung harte Fakten. Wie viel Material muss eingesetzt werden? Was bevorzugen die Kunden? Was wünscht sich der Handel? Wie viel Material kann recycelt werden? Wie steht es um die Kosten? Antworten auf diese Fragen gibt das bei DMK entwickelte Instrument „Nachhaltige Verpackung“. Dieses Tool erlaubt eine strukturierte, objektivierte Diskussion, wenn es um die richtige Verpackungswahl geht. In der Phase der Projektentwicklung beginnend, entlang der gesamten Lebensphase. Es ermöglicht etwa im Kundengespräch mit Verpackungslieferanten oder bei kritischen Nachfragen von NGOs eine strukturierte Beantwortung der Fragen. Es ermöglicht den direkten Vergleich von einer Verpackung A zur Verpackung B. Ein Vergleich der beiden momentan gängigen Milchverpackungsvarianten gelangt so zu interessanten Ergebnissen.  

Nicht überraschend, dass die Verbraucher Packungen mit Verschluss deutlich bevorzugen. Die Lösung ist einfach praktisch für das Handling und Aufbewahren. Auch beim Handel wird diese Variante deutlich bevorzugt. Doch der Luxus des Verschlusses hat auch einen entscheidenden Nachteil: Der Material mehreinsatz für den Verschluss sorgt für einen schlechteren ökologischen Fußabdruck.  Das ist letztlich ein Grund dafür, dass auch NGOs für die Verpackung ohne Verschluss votieren. Im Gesamtergebnis kommt es in diesem Vergleich zu einem geringen Vorsprung für die Verpackung ohne Verschluss. Der ökologische Fußabdruck gibt dabei den Ausschlag. Mithin sagt das Ergebnis aber nichts über ein Besser oder Schlechter aus. Denn die für alles beste Verpackung gibt es nicht. 

 

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