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Umwelt

DMK 2020: Umwelt

An 26 Standorten in Deutschland verarbeitet die DMK GROUP den hochwertigen Rohstoff Milch zu verschiedenen Qualitätsprodukten. Die Milchverarbeitung beansprucht umfangreiche Ressourcen. Daher sind in der Strategie DMK 2020 unter dem Bereich Umwelt die wesentlichen Aktionsfelder aufgeführt. Dazu gehört, die Effizienz unseres Wasser- und Energiemanagements zu verbessern, Abfälle zu reduzieren und unsere Logistik zu optimieren. Das Ziel ist, die Umweltbilanz an allen Standorten immer weiter zu verbessern. DMK ist an allen Standorten nach dem Umweltmanagement DIN EN ISO 14001 zertifiziert und berichtet verschiedene Umweltkennzahlen.

Zum Überblick DMK 2020 >

Energie

Die Milchverarbeitung erfordert Energie – etwa für die Trocknung bei der Herstellung von Milchpulver, die Homogenisierung und das Pasteurisieren, die Säuberung von Anlagen oder die Kühlung der Produkte. Unser Ziel ist, die Energieeffizienz weiter zu verbessern und Mitarbeiter für einen verantwortlichen Umgang mit Energie zu sensibilisieren. Alle Standorte verfügen mit der Zertifizierung nach DIN EN ISO 50001 über ein funktionierendes Energiemanagementsystem. Die 2013 veröffentlichten Umwelt- und Energie-Regeln und wiederkehrend durchgeführten Schulungen zum Energiesparen geben den Mitarbeitern Orientierung.

Wasser

Bei der Herstellung von Milchprodukten wird Wasser zum Kühlen, Reinigen und Verarbeiten benötigt. Im Rahmen von DMK 2020 haben wir uns zum Ziel gesetzt, die spezifische Wassereffizienz bis 2020 um 20 Prozent gegenüber 2012 zu erhöhen und die Mitarbeiter für Wasserthemen zu sensibilisieren. Dazu gehört, den Wasserverbrauch und die Abwasserbelastung so gering wie möglich zu halten. Ein Beispiel ist die strukturierte Bearbeitung des Themas Cleaning in Place-Reinigungsanlagen (CIP), die unternehmensweit zu den größten Wasserverbrauchern gehören. Die Abwasservorbehandlungsanlagen werden an den Stand der Technik angepasst und die Abwasserbehandlungskapazitäten ausgebaut (siehe unten).

Abfall

In der Milchverarbeitung sind Abfälle unvermeidlich. Die ordnungsgemäße Verwertung von Abfällen ist selbstverständlich. Ein zentrales Ziel ist außerdem, Abfälle bestmöglich zu vermeiden und zu reduzieren. Diese Ziele verfolgt DMK an allen Standorten. DMK arbeitet dafür mit einem etablierten Behälter-, Farbleit- und Logistiksystem an der Steigerung der Sortierquoten und damit der optimalen Verwertung der Wertstoffe. Um die technologischen Entwicklungen des Marktes zu nutzen, kooperieren wir eng mit den Verwertungsunternehmen. 2014 wurden im Rahmen der Optimierung des Wertstoffmanagementsystems Analysen von Mischfraktionen durchgeführt.

Logistik

Auf dem langen Weg von der Abholung des Rohstoffs Milch beim Landwirt bis zur Auslieferung der fertigen Milchprodukte an die Kunden will DMK die Umweltbelastung so gering wie möglich halten. Hierfür sind vor allem die Mitarbeiter aus den Bereichen Milcherfassung, Rohstoffplanung und Logistik zuständig. Mithilfe eines Tourenoptimierungsprogramms überprüft DMK kontinuierlich die Effizienz und Auslastung der Milcherfassung. Täglich ermittelt das Unternehmen den effizientesten Routenverlauf und gibt den Fahrern der 200 gewichtsoptimierten Milchsammelwagen präzise Vorgaben zum Streckenverlauf. So werden die Umweltbelastung verringert sowie Zeit und Kosten gespart. 

Im Fokus

Umwelt

Auszeichnung „Green Company“
Wasser sparen mit CIP-Anlagen
2013 und 2014 wurde DMK mit dem Global Conformance Zertifikat als „Green Company“ ausgezeichnet. DMK hat seine Produkte und Prozesse im Bereich „Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Milch- und Milcherzeugnissen“ freiwillig der Bewertung eines neutralen Auditors unterzogen. Das ambitionierte DMK-Nachhaltigkeitsprogramm DMK 2020 und das vorbildliche Umwelt- und Energiemanagementsystem an den Standorten haben die internationalen Anforderungen voll erfüllt.

Als größtes deutsches Zertifizierungsunternehmen vergibt die Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen (DQS) dieses Zertifikat jährlich an 20 Unternehmen, bei denen ein zukunftsweisendes Umweltmanagementsystem mit Vorbildcharakter eingeführt wurde. Die Kriterien sind im Leitfaden für Umweltmanagement festgelegt. Alle Produktionsprozesse sind so zu gestalten, dass die negativen Auswirkungen auf die Umwelt minimiert werden. 
Ein Fokus lag im Jahr 2014 auf der strukturierten Bearbeitung des Themas Cleaning in Place-Reinigungsanlagen (CIP), die unternehmensweit zu den größten Wasserverbrauchern gehören. Neue technische Verfahren bieten Möglichkeiten, die Effizienz des Wasserverbrauchs der CIP-Anlagen zu verbessern. Um diese Potenziale voll auszuschöpfen, wurden in den Jahren 2014/2015 rund 55 CIP-Fachkräfte in vier spezifischen Anwendungsbereichen geschult.

Damit stehen heute an jedem Standort CIP-Fachkräfte zur Verfügung. Weiterhin werden für DMK zwei Masterarbeiten zum Thema CIP-Optimierung erarbeitet, von denen weiteres Verbesserungspotenzial erwartet wird. Im Bereich Abwasser hat DMK die Abwasservorbehandlungsanlagen an den Standorten Nordhackstedt und Zeven an den Stand der Technik angepasst und die Abwasserbehandlungskapazitäten ausgebaut.